Cantine di Marzo
Kampanien

Alles begann in 1647 als Scipione di Marzo aus San Paolo Belsito vor der Pest floh und sich mit ein paar Weißweinreben in Tufo niederließ. Die Rebsorte war als Greco del Vesuvio oder Greco di Somma bekannt welche zur Freude von Scipione wunderbar in Tufo gediehen. Er war der Erfinder des Weines Greco di Tufo und etablierte das Weingut und den Palazzo innerhalb der Dorfmauern. Auch heute noch werden die Tunnel und zahlreichen Höhlen zur Lagerung der Weine benutzt, welche das ganze Jahr über ein stabiles Klima verfügen. Sein Nachfolger Francesco entdeckte die großen Mengen Schwefel auf den Ländereien, welche er abbaute und so die di Marzo Familie zu einer der größten und reichsten Grundbesitzern machte. Die Familie di Marzo spielte eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Region, vom Eisenbahnbau zu Politikern bis hin zu bekannten Sportlern.

Im Jahre 2009 übernahmen die direkten Nachkommen, die di Somma Familie, das Weingut Cantine Di Marzo. Filippo di Somma‘s Mutter war eine di Marzo und seine Kinder Ferrante und Maria Giovanna arbeiten aktiv seit der Übernahme im Weingut mit. Das Ziel ist es, das Niveau des Weingutes zu steigern und die vierhundertjährige Tradition eines der ältesten Weingüter Italiens widerzuspiegeln. Ferrante ist der Techniker unter den Geschwistern und durch die vielen Auslandsaufenthalten in Frankreich, England und Russland ist er auch der Export-Experte. Er studierte Weinhandel im Burgund und hat dadurch eine neue Richtung für die Weine von Cantine di Marzo festgelegt und somit das Weingut ins 21. Jahrhundert gebracht.

Das Weingut besteht heute aus circa 20 Hektar Weinbergen die alle zwischen 250-500m üdM liegen. Die Bodenbeschaffenheiten sind hauptsächlich Lehm und Kalk mit großem Schwefelanteil und die Weinberge liegen auf sanften Hängen, die größtenteils nach Südwesten ausgerichtet sind. Die Rebstöcke werden in der hauseigenen Baumschule herangezogen und selektiert um für jede Lage und Parzelle die besten Traubeneigenschaften zu finden. Dies trägt zur Präservation von sehr reinen Genotypen der Rebe bei, welche bis zu den Ursprüngen zurückverfolgt werden können.

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