Nino Negri
Lombardei

"Tradition neu entdecken und verbessern" heißt das Erfolgsmotto von Nino Negri.

Die Geschichte des Weinguts Nino Negri ist über ein Jahrhundert alt und zeugt über Generationen hinweg von einem starken Willen und glücklichen Intuitionen. Die beiden Faktoren, die diesen Weinen die Möglichkeiten gaben, ihre ganze Größe zum Ausdruck zu bringen.

Die Ursprünge des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1897 zurück, als Nino Negri beschloss, den Weinbetrieb in Chiuro in der Provinz Sondrio zu gründen. Vom Gründungsjahr bis in die Gegenwart hat sich das Weingut Nino Negri zu einem der führenden Winzerbetriebe des norditalienischen Tals Valtellina entwickelt. Nino Negri hatte nur ein Ziel; einzigartigen Terroir-Wein in internationalem Format zu produzieren. Mit seinem Sohn Carluccio entwickelte sich dann der entscheidende Schritt zum grenzüberschreitenden Erfolg. Carluccio erneuerte die Weinberge und modernisierte die Kellertechnik. Auf einer Anbaufläche von 31 Hektar werden rund 800.000 Flaschen von tiefen Rot- und frischen Weißweinen produziert. Heute gilt das Weingut Nino Negri als Synonym für Top-Weine aus dem Valtellina.

Danilo Drocco, Manager und Winzer mit umfassendem Nebbiolo-Know-how, leitet heute das Weingut Nino Negri im Valtellina. Er wurde 1965 in der Provinz Cuneo geboren und schloss sein Studium der Önologie an der Universität von Turin ab. Anschließend bekleidete er zunehmend wichtige Positionen in führenden piemontesischen Weinunternehmen. Danilo Drocco kann sich auf seine 30-jährige Erfahrung an Arbeit mit der Traube Nebbiolo stützen und interpretiert sie, dank der stilistischen Entwicklung der Negri-Weine, in einer verfeinerten Version.

Nino Negri besitzt im Herzen des Weinbaugebiets 31 Hektar Weinberge:

• SASSELLA: zwei Hektar in der Subzone, die ihren Namen von der gleichnamigen Kapelle trägt.
• GRUMELLO: elf Hektar atemberaubendes Weinland, das dank der südlichen Ausrichtung und der perfekten Höhenlage (450 Meter) ausgezeichnete Trauben produziert.
• INFERNO: elf Hektar in der kleinsten der fünf Unterzonen von Valtellina Superiore.
• FRACIA: sieben Hektar in der Valgella-Subzone.

Das Valtellina

Das Valtellina oder auf Deutsch Veltlin ist ein Gebirgstal welches sich entlang des Flusses Adda von der Südseite des Stilfser Jochs im Osten bis zum Comer See im Westen erstreckt. Für den Weinbau besonders geeignet sind die nach Süden ausgerichteten Hänge nördlich der Adda im Talabschnitt zwischen Tirano und Ardenno.
Das Valtellina-Tal wird sowohl im Süden als auch im Norden von Gebirgsketten eingerahmt wodurch die Region gegen kalte Winde aus dem Norden sowie feucht-warme Luftströmungen aus dem Süden geschützt ist. Auch der Comer See wirkt sich temperaturregulierend aus. Die steile Hanglage der Weingärten (bis zu 70 %) sowie deren Südausrichtung bewirken eine starke Sonneneinstrahlung von ca. 1.900 Sonnenstunden im Jahr. Zudem haben die Trockenmauern, welche die Terrassen einfassen, einen wärmespeichernden und ausgleichenden Effekt.
Die spät reifenden Nebbiolo-Reben werden so weitgehend vor Winterfrösten geschützt und ihre optimale Ausreifung ist möglich. Die Anbauzone befindet sich überwiegend auf einer Höhe zwischen 300 und 700 Metern über dem Meeresspiegel. Trotz der alpinen Lage finden wir im Valtellina ein gemäßigtes und für den Weinbau geeignetes Klima vor. 
Ähnlich dem Weinanbaugebieten von Barolo- und Barbaresco bringt die Nebbiolo-Traube auch hier langlebige, ausdrucksstarke und tanninreiche Weine hervor. Die besonderen Gegebenheiten des Valtellina, wie die vergleichsweise hohen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, lassen in dieser Region einen ausgesprochen eleganten und duftigen Wein entstehen.

Weitere Informationen zu dieser Region
Nino Negri