Die Geschichte
der Colomba

Fatto a mano - Buongustaio Colomba

Die Taube symbolisiert nicht etwa den Heiligen Geist, sie ist eine österliche Friedenstaube. Der Legende nach beschloss der Langobardenkönig Alboin nach langer Belagerung der Stadt Pavia, diese zu stürmen, alles zu zerstören und die Bewohner gefangen zu nehmen.

Die armen Pavesen waren darüber zutiefst erschrocken und flehten Gott an ihnen zu helfen. Die Gebete wurden erhört, denn das Pferd des Königs, das dem Heer vorangaloppierte, scheute plötzlich ohne sichtlichen Grund und warf Alboin ab. Das Langobardenheer kam zum Stillstand und alle fragten sich, was das Verhalten des Pferdes wohl zu bedeuten habe.

Der König fasste sich rasch wieder und verlangte, dass zwölf der schönsten Jungfrauen der Stadt als Geiseln zu ihm zu bringen seien. Daraufhin schickten die Pavesen nur eine einzige, allerdings die Schönste weit und breit. In ihren Händen hielt sie ein geheimnisvolles Geschenk, einen frischen Kuchen in Form einer Taube. Und dieser Kuchen sollte jedem, der davon kostete, friedvolle Sanftmut schenken.

Der König und seine Soldaten probierten davon. Ein Stück gab man auch dem wild gewordenen Pferd des Königs. Es schüttelte sich einmal heftig, bäumte sich ein allerletztes Mal auf – und war lammfromm! Diese Erfahrung beeindruckte den König und sein Heer so sehr, dass er mit seinem ruhig gewordenen Pferd in die Stadt einritt und den Pavesen das Leben schenkte. Später machte er Pavia zur Hauptstadt seines Reiches. Und seither gilt der Kuchen als Friedenssymbol und wird nicht nur in der Ursprungsregion, der Lombardei, sondern in ganz Italien zu Ostern verschenkt und gegessen.

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